Tipps für ein tierfreundliches Leben

Tipps für ein tierfreundliches Leben
1 vote, 5.00 avg. rating (87% score)

ChecklisteImmer mehr Menschen wollen heutzutage ethischer konsumieren, um Tierleid (menschliches wie nicht-menschliches) zu verhindern. Viele fokussieren sich dabei jedoch nur auf einzelne Bereiche, obwohl es immer einfacher wird, sehr tierfreundlich zu leben.

Im Folgenden möchte ich euch eine Liste mit Tipps zusammenstellen, wie ihr heute schon sehr tierfreundlich leben könnt und nur noch sehr wenig, quasi unvermeidbares, Tierleid verursacht.

  • Lebe vegan!
    Banner VeganothekDas Wichtigste ist natürlich vegan zu leben, um die Tierausbeutung nicht zu unterstützen, die zudem noch einer der größten Verursacher von Regenwaldzerstörung, Klimawandel sowie Hunger und Armut unter der Menschheit ist.
    Die hierbei wichtigsten Punkte sind meiner Meinung nach

    • kein Fleisch
    • keine Milchprodukte
    • keine Eier
    • kein Honig
    • kein Pelz
    • kein Leder
    • keine Wolle
    • keine Seide
    • nur vegane Kosmetik ohne Tierversuche
    • keine Besuche von Zirkussen, Delfinarien, Zoos oder Wildparks
    • keine Haustiere kaufen, sondern im Tierheim adoptieren
  • Verhindere Menschenausbeutung!
  • Lebe NABU Umwelt-Tarifumwelt- und klimafreundlich, um die in Freiheit lebenden Tiere (inklusive der Menschen) zu schützen!
    • Ökostrom statt Kohle- und Atomstrom beziehen
      (von den 4 großen Ökostrom-Anbietern ist Greenpeace Energy am tierfreundlichsten)
    • Recycling- statt Frischfaser-Papier verwenden
      (Klo-, Küchen-, Kopier-, Drucker-, Zeichenpapier sowie Schulhefte, College-Bocks etc. gibt es alles in Top-Qualität aus Recycling-Papier z.B. bei memo.)
    • Kein Urwaldholz kaufen
      (Beim Kauf von Möbeln u. ä. nur Holz aus Deutschland oder zumindest Europa und am besten mit FSC-Zertifizierung nehmen)
    • Palmöl vermeiden
      (Auf Sonnenblumen-, Oliven- oder Rapps- statt Palmöl achten, Bio-Palmöl akzeptabel, konventionelles immer mit Urwaldzerstörung verbunden)
    • Bio-Lebensmittel bringmirbio - Der Onlinelieferservice für Bioprodukte!kaufen, möglichst regional und saisonal
      (z. B. im AlnaturA, Marktladen oder Laden im Schafbrühl)
    • Öl sparen
      • Möglichst selten fliegen (Mit Bus, Zug oder Auto fahren statt fliegen; wenige Fernreisen; ein Flug pro Jahr und die ganzen Emissionen, die eine vegane Ernährung im Vergleich zur omnivoren einspart, sind auch wieder emittiert)
      • Möglichst wenig Auto fahren
        (Öffis oder Fahrrad statt Auto; Wer oft viel transportieren muss, sollte auf Teil-Autos, Hybrid- oder Elektroautos zurückgreifen. Auch Elektroroller sind schon eine gute Alternative, wo die Öffis noch nicht so gut funktionieren.)
      • Plastik sparen
        (Bei Verpackungen Recycling-Papier oder Recycling-Plastik statt neuem wählen wie z. B. bei Kosmetik gut möglich, indem man bei Lush einkauft; Mitgebrachte Taschen statt Plastik-Tüten verwenden; Tüten wiederverwenden)
      • Heizöl sparen
        (Gas-, Geothermie- oder Solar- statt Ölheizung oder, falls man nur mietet und den Vermieter nicht von einer Modernisierung überzeugen kann, Öl sparen, indem man die Heizung etwas weniger aufdreht und statt dessen sich etwas wärmer anzieht)
Tipps für ein tierfreundliches Leben
1 vote, 5.00 avg. rating (87% score)

About Matthias Ebner

Ich bin seit Mitte 2010 vegan und lebe in Tübingen. Neben dem Veganismus engagiere ich mich auch für Umwelt- und Klimaschutz. Mehr über mich findet ihr auf meinem Profil oder bei Google Plus
This entry was posted in Blog and tagged , , , , . Bookmark the permalink.
  • Eva

    Dieser Artikel hat mir die Augen für vieles geöffnet, dafür danke ich dem Autor. Vegan bezog sich für mich bisher immer auf das Essen, wo es doch ein eher ganzheitliches System des Respekts gegenüber der Natur und dem Menschen geht.

    • http://jogja-bakery.com eMatt

      Freut mich außerordentlich, dass dir der Artikel gefällt, Eva! Veganismus ist in der Tat nicht nur eine Ernährungsform, sondern eine Lebenseinstellung. Für mich gehört der Umweltschutz da ganz klar dazu, denn dadurch schützt man ja die Tiere, die genau so leben, wie es jeder aus Tierrechtsgründen vegan lebende Mensch für jedes Tier möchte: in Freiheit. Viele Veganer sehen diesen Aspekt jedoch nicht ganz so wie ich oder leben zumindest leider nicht danach.
      Am 06.09.2011 um 19:37 schrieb “Disqus” :